Die drei Präsentationen befinden sich auch auf dem 5 Quadratkilometer großen EXPO-Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft. Über Erfolge und Ziele in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sprachen der schweizerische Generalkonsul Markus A. Frey, sein deutscher Kollege Albrecht von der Heyden und Generalkonsulin Agnès Humruzian aus Frankreich sowie der Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt, Guy Morin, und FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann. Pressevertreter und geladene Gäste besuchten im Anschluss an die Vorträge im schweizerischen Städtepavillon gemeinsam die Präsentationen der Region Alsace und die Freiburg-Präsentation.
Für die Zukunft der Oberrheinregion sei trinationale Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr, Umwelt und Bildung von zentraler Bedeutung, betonte Guy Morin in seiner Ansprache. Kooperationen prägen das tägliche Leben der Menschen in der Grenzregion seit Hunderten von Jahren, so Morin weiter. Auf institutioneller Ebene sei die Deutsch-Französisch-Schweizerische Oberrheinkonferenz das wichtigste Gremium der Zusammenarbeit. Um die Interessen der rund 6 Millionen Einwohner starken polyzentrischen Region gegenüber der Europäischen Union und anderen europäischen Ballungszentren besser vertreten zu können, sei im vergangenen Jahr die Trinationale Metropolregion Oberrhein ins Leben gerufen worden. Zu den größten Städten zählen Karlsruhe, Strasbourg, Baden-Baden, Colmar, Freiburg, Mulhouse und Basel.
Im Anschluss an die Grußworte der Generalkonsuln sprach FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann über das Tourismusprojekt Upper Rhine Valley, das von der FWTM federführend betreut wird. Ziel dieses Projektes sei es, die Sichtbarkeit des Oberrheins im In- und Ausland zu steigern. Der Tourismus sei am Oberrhein ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Der Städtepavillon „Basel-Geneva-Zürich“ sowie die Region Alsace präsentieren sich auf der EXPO gemeinsam mit Freiburg in der Urban Best Practices Area. Unter dem Motto „Better Water – Best Urban Life“, stellen die Städte Basel, Genf und Zürich das Thema nachhaltiges Wassermanagement vor. Das elsässische “Waterskin House” ist ein Pavillon im Passivhausstandard und präsentiert vor allem das Know-how der elsässer Baubranche.
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